Historie

Die Käserei Kofeld wurde im Jahr 1911 als Genossenschaft von 25 Bauern aus der Umgebung von Kofeld gegründet. Die ersten Weichkäse wurden von Käsermeister Alfons Geiselmann hergestellt. Bereits zwei Jahre später hatte der Betriebsleiter Alfons Geiselmann das Vertrauen aller Mitglieder der Genossenschaft und übernahm nun die Milch auf eigene Rechnung.

Nach dem frühen Tod von Alfons Geiselmann im Jahre 1922 führte seine damals erst 29-jährige Frau Wilhelmine den Betrieb durch die Wirren der Inflation 1923.

Magnus Forstenhäusler, der zweite Ehemann von Wilhelmine, kaufte 1924 das genossenschaftliche Käsereigebäude und erweiterte die Fabrikation von Butter und Weichkäse bis 1951 um ein Vielfaches. Die Zahl der Milchlieferanten stieg in diesem Zeitraum von 15 auf 88 Milchbauern. 1945 betrug die täglich angelieferte Milchmenge bereits 2000 Liter. Nur durch großen und unermüdlichen Arbeitseinsatz gelang es die Schwierigkeiten während der Kriegs- und Nachkriegszeit zu überwinden. So mussten nach der Requirierung des Milchsammelwagens durch die Wehrmacht die Milchfuhren mit angemieteten Pferde- und Ochsengespannen täglich bewältigt werden.

Nach dem Tod von Magnus Forstenhäusler erfolgte durch Martin Bauhofer, welcher die älteste Tochter des Alfons Geiselmann heiratete, die Umstellung von Weichkäse auf Hartkäse – den Allgäuer Emmentaler, ein Produkt, das bis heute hergestellt wird. Die täglich zu verarbeitende Milchmenge stieg von einst 2000 Liter auf heute über 42000 Liter. Zur zeitgemässen Fortführung des Betriebes wurde im Jahre 1991 die Martin Bauhofer Käserei GmbH mit den beiden Gesellschaftern Martin Bauhofer sen. und Martin Bauhofer jun. gegründet. Nach dem Tod von Martin Bauhofer sen. im Jahr 2008 ging der Betrieb vollständig auf den Juniorchef über. Die Käserei wird seitdem mit voller Tatkraft durch ihn weitergeführt.


Sennerei KofeldWerbungViermaederlViermaederl
Milch

Sennerei Kofeld 1911

Milch

Sennerei Kofeld 1936

Fassbutter

Sennerei Kofeld 1942

Kaese

Käserei Kofeld 2011